Was sind Workcamps?

In einer Gruppe Gleichgesinnter erlebst du ein anderes Land und eine andere Kultur, indem du gemeinsam mit den Menschen vor Ort an einem sozialen oder ökologischen Projekt arbeitest, den Alltag teilst und Spaß hast.

Was sind Workcamps?

In einer Gruppe Gleichgesinnter erlebst du ein anderes Land und eine andere Kultur, indem du gemeinsam mit den Menschen vor Ort an einem sozialen oder ökologischen Projekt arbeitest, den Alltag teilst und Spaß hast.

Kurz erklärt: Workcamps

  • ermöglichen dir, den Alltag der Menschen eines anderen Landes kennenzulernen
  • fördern interkulturellen Austausch und besseres Verständnis für globale Zusammenhänge
  • geben dir die Chance, aktiv an sozialen, handwerklichen oder ökologischen Projekten mitzuarbeiten
  • wollen einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten
  • sind ein Gegenangebot zu Voluntarismus

Was erwartet mich?

Das Zusammenleben in einer fremden Kultur ermöglicht es dir, das Land von innen kennenzulernen. Dabei gewinnst du nicht nur, wie ein Pauschaltourist, einen oberflächlichen Eindruck. Durch das Teilen von Freude sowie natürlich auch Problemen und Sorgen lernst du das Land und die Leute auf eine ganz besondere Art und Weise kennen.

Zudem zeigst du dich durch die Unterstützung eines gemeinnützigen Projektes solidarisch mit den Menschen und deren Anliegen. Gleichzeitig erfährst du viel über Hintergründe, Traditionen und Lebensweisen. Mach dich aber auch drauf gefasst, dass manchmal alles anders kommt als erwartet.

In vielen Projekten sind die Lebensbedingungen sehr einfach. Du solltest auf gewohnte Annehmlichkeiten (zum Beispiel fließendes Wasser und Strom) verzichten können und dich auf unbekannte Essensgewohnheiten und Speisen, sowie auf die Unterbringung in Mehrbettunterkünften einstellen. Du wirst lernen, mit neuen Situationen umzugehen und zu improvisieren, was sehr viel Spaß machen kann, wenn man sich drauf einlässt. Trotzdem sollte darauf geachtet werden, dass ein Workcamp immer auch ein Lerndienst ist.

Meine Aufgabe

Ein Workcamp ist kein Standardprogramm mit einem vorher festgeschriebenen Ablaufplan im Projekt – darin liegt ja auch der Reiz. Wir arbeiten und leben zusammen mit Menschen, die oft selbst diese Aufgaben ehrenamtlich ausführen. Dabei warten ganz unterschiedliche Aufgaben auf dich, wie beispielsweise

  • Kinder in unterschiedlichen Einrichtungen betreuen
  • Zäune streichen, Gartenarbeiten, kleine Renovierungen
  • den Schulunterricht oder Kindergarten unterstützen
  • lokale Bio-Farmen handwerklich unterstützen
  • Nachzüchten indigener Pflanzen
  • kreative Workshops entwickeln und durchführen

Das Spektrum an Aufgaben ist riesig, denn bei Workcamps ist viel Eigeninitiative von deiner Gruppe gefragt. Das heißt, dass nicht immer alles perfekt ist, aber durch Improvisation, Flexibilität und Engagement jedes Einzelnen kann auch in schwierigen Momenten eine neue Idee entwickelt werden. Wenn jeder Verantwortung übernimmt, klappt es.

Durch die gemeinsam getane Arbeit und geteilten Alltag entstehen Momente des Austausches mit den Projektpartner_Innen. Selbstverständlich musst du dich in einem anderen Land auf die Situationen vor Ort einlassen können und bereit dafür sein, die religiösen und kulturellen Einstellungen des Gastgebenden respektieren zu können. 

Da das Leben unserer Gastgebenden sehr oft durch Religion geprägt ist, wird in vielen Projekten auch unser Tagesablauf hiervon bestimmt sein. Diese Tatsache erfordert von dir Toleranz und die Bereitschaft, Gottesdienste zu besuchen und zu gestalten. Auch wenn du sonst nicht solchen Traditionen nachgehst.

Um mit den Menschen vor Ort in Kontakt zu treten, sind Sprachkenntnisse sehr wichtig, demgegenüber sind spezielle Fachkenntnisse oder berufliche Qualifikationen nicht nötig. Natur und eine gesunde Umwelt betrachten wir als kostbare Güter und erwarten während Projekt und Freizeit einen bewussten Umgang mit den Ressourcen (z.B . Wasser) und eine angepasste Lebensweise.

Die Projektleitung - Wir reisen gemeinsam

Begleitet wird deine Workcampgruppe jeweils von engagierten, ehrenamtlichen Projektleiter_Innen. Diese haben im Vorfeld an einer mehrtägigen Schulung teilgenommen und bringen Reiseerfahrung mit. Sie sind gerne bereit zu helfen, sind aber keine Dolmetscher, Entertainer oder "Mädchen/Junge für alles", die das persönliche Engagement der Gruppe und des Einzelnen ersetzen. Im Anschluss an die meisten Projekte steht eurer Workcampgruppe ca. eine Woche zur freien Verfügung, um gemeinsam und auf eigene Kosten weitere Landesteile zu erkunden. Die Reisewoche wird von den Teilnehmenden gemeinsam organisiert, die Projektleitung steht euch unterstützend zur Seite.

Unsere Workcamps sind für Jung und Alt

Das Mindestalter zur Teilnahme an Workcamps in Deutschland und Europa beträgt 16 Jahre, für Workcamps in Übersee (Afrika, Asien, Süd- und Nordamerika und Ozeanien) 16 Jahre bzw. 18 Jahre (siehe Projektbeschreibung). Es gilt der Abreisetag als Stichtag. 

Eine Altersgrenze nach oben gibt es nicht, jedoch sind die meisten Teilnehmenden unter 30 Jahren. Ältere Teilnehmende sind natürlich willkommen. Miteinander und voneinander lernen: Nach wie vor bieten wir auch generationsübergreifende Workcamps für Junggebliebene über 26 Jahre an. Ab dem vollendeten 26. Lebensjahr müssen wir allerdings aufgrund wegfallender Zuschüsse einen Preisaufschlag plus eventuell einen Flugaufpreis berechnen.

Gerne beraten wir dich hierzu persönlich!

Vorbereitungsworkshop

Vorbereitungsworkshop

Workshop vor dem Workcamp

Sicherlich kommt viel Neues auf dich zu. Im Rahmen eines Workshops erarbeitest du dir Informationen und Hintergrundwissen über Land, Leute, Leben und Kultur im Gastland.

An diesem Wochenende wirst du auch deine Workcampgruppe kennenlernen, mit der du einige Wochen zusammenleben, arbeiten und reisen wirst. Außerdem erhältst du von deiner Projektleitung die notwendigen Hilfen und Tipps für die weitere eigene Vorbereitung.

Die Workshops beginnen in der Regel am Freitag um 18:00 Uhr mit dem Abendessen und enden Sonntag gegen 13:30 Uhr mit dem Mittagessen. Etwa zwei Wochen vor dem Workshop erhältst du von uns und deiner Projektleitung ein Einladungsschreiben, ein Agenda des Workshops sowie eine Anreisebeschreibung.

Die Teilnahme und engagierte Mitarbeit am Workshop ist verpflichtend und Voraussetzung für die Teilnahme am Workcamp.

Die Workshops finden in der Regel in der Jugendbildungsstätte Haus Venusberg in Bonn oder im Gäste- und Tagungshaus St. Georg in Köln statt.

Der Workshop (Unterkunft/Verpflegung/Programm/Material) sowie die Projektleitung während des Workshops und des Workcamps sind in der Teilnahmegebühr enthalten. Nachdem du dich zu einem Workcamp angemeldet hast, kannst du auch schon mit den Reisevorbereitungen beginnen.

Es ist wichtig, dass du dich bereits frühzeitig informierst über

Wir empfehlen dir ebenfalls, dich bereits vorab mit diverser Literatur zu deinem Reiseland zu befassen. Beim Workshop werden diese Informationen dann noch weiter vertieft.

Flug und Unterkunft

Flug und Unterkunft

Anreise

Der Flugpreis des Hin- und Rückfluges ist in der Teilnahmegebühr enthalten. Die Kolping Jugendgemenischaftsdienste organisieren für dich in der Regel Gruppenflüge mit renommierten Airlines. Möchtest du nach dem Workcamp noch länger im Gastland bleiben, dann teile uns dies bitte bei der Anmeldung mit. Wir kümmern uns dann um einen passenden Rückflug für dich.

Des Weiteren enthält die Teilnahmegebühr den Transfer vom Flughafen in den Projektort (Ort in dem dein Workcamp stattfindet) sowie notwendige Zwischenübernachtungen.
Die Anreise von deinem Wohnort zum Vorbereitungsworkshop bzw. zum Flughafen sind nicht im Reisepreis enthalten. Wir versuchen dir nach Möglichkeit, kostengünstige Rail&Fly-Tickets (Zug-zum-Flug-Tickets) anzubieten.

Unterkunft und Verpflegung

In der Teilnahmegebühr ist eine einfache Unterbringung und die Verpflegung während des Projekts enthalten. Die Art der Unterbringung ob Gastfamilie, Gästehaus oder Gemeinschaftsunterkunft ist von Workcamp zu Workcamp verschieden. Genaue Informationen findest Du in der jeweiligen Workcampausschreibung.
Die Unterbringung und Verpflegung in der gemeinsamen Exkursionswoche ist nicht im Reisepreis enthalten. Je nach Reiseland und persönlichen Bedarf muss hier mit Kosten zwischen ca. 200 und 380 Euro gerechnet werden.


Luftfahrtunternehmen gegen die in der EU eine Betriebsuntersagung ergangen ist

Durch die effizienten Flugsicherheitsnormen in Europa gilt unser Sicherheitsstandard als einer der höchsten der Welt. Zwar arbeiten die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten gemeinsam mit den Behörden anderer Länder an der Erhöhung der Sicherheitsstandards weltweit, doch gibt es immer noch einige Luftfahrtunternehmen, deren Betrieb unter Bedingungen erfolgt, welche unter dem notwendigen Sicherheitsniveau liegen.

Zur weiteren Verbesserung der Sicherheit in Europa hat die Europäische Kommission in Abstimmung mit den Flugsicherheitsbehörden der Mitgliedstaaten beschlossen, Luftfahrtunternehmen, die für unsicher befunden werden, den Betrieb im europäischen Luftraum zu untersagen. Diese Luftfahrtunternehmen sind im unten stehenden Dokument aufgelistet. Die erste Liste umfasst alle Luftfahrtunternehmen, gegen die in Europa eine Betriebsuntersagung ergangen ist. In der zweiten Liste sind alle Luftfahrtunternehmen aufgeführt, deren Betrieb in Europa gewissen Bedingungen unterworfen wurde.

Die Listen werden regelmäßig aktualisiert und im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht. Dort werden sie als Anlagen A und B zur Verordnung der Kommission aufgeführt. Benutzer_Innen sollten sich vergewissern, dass sie über die aktuelle Fassung verfügen, bevor sie irgendwelche Schritte auf der Grundlage der in diesen Listen enthaltenen Informationen unternehmen.

EU - Schwarze Liste der Luftfahrtunternehmen

Fördermittel

Fördermittel

Gemeinnützigkeit

Die Kolping Jugendgemeinschaftsdienste sind ein gemeinnütziger freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe. Die Finanzierung der Workcamps ist abhängig von der Möglichkeit, öffentliche Förderung zu erhalten. Unsere Projekte finanzieren sich durch einen Eigenbeitrag der Teilnehmenden sowie zum Teil aus Mitteln aus dem Kinder- und Jugendplan des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).

Die Kolping JGD erhalten Geld von folgenden Förderungsgebenden:

  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ)
  • Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ)

Wir danken unseren Förderungsgebenden für die Unterstützung unserer Programme.

 

Unser Angebote findet sich auch in der Datenbank auf www.rausvonzuhaus.de.

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